Der Digitale
Produktpass kommt!

Sichern Sie jetzt den Marktzugang Ihrer Produkte in der EU.

Neue EU-Vorschriften verlangen Produkttransparenz. Wir helfen Ihnen, sich im digitalen Produktpass zurechtzufinden und Compliance in einen Wettbewerbsvorteil zu verwandeln.

Hinweis:
Der DPP befindet sich aktuell in der Konkretisierungsphase. Diese Seite bündelt den Stand, der heute belastbar ist.

Hand in beigem Sakko mit weißem Hemd hält einen dunkelblauen Pass mit der Aufschrift 'DIGITAL PRODUCT PASSPORT' und einem QR-Code in einem Sternenkreis

Warum Sie jetzt handeln sollten

Der Digitale Produktpass ist kein kurzfristiger Nachhaltigkeitshype.
Er wird zur verbindlichen EU-Vorgabe und verändert grundlegend, wie Produkte in Europa beschrieben, nachverfolgt und in den Markt gebracht werden.

Mit der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR) wird der DPP schrittweise Pflicht – für viele Produktgruppen bedeutet das künftig: Ohne Digitalen Produktpass kein Vertrieb im EU-Binnenmarkt.

Unternehmen, die den DPP frühzeitig strategisch aufsetzen, profitieren mehrfach:

Sie erfüllen die gesetzlichen Vorgaben.

Sie schaffen eine zentrale, verlässliche Datenbasis für Produkte.

Sie machen Nachhaltigkeit, Qualität und Herkunft erstmals systematisch nutzbar.

Was das in der Praxis bedeutet:

  • Produktinformationen müssen strukturiert vorliegen – nicht nur verteilt über Dokumente, PDFs und Einzellösungen.
  • Anforderungen werden produktgruppenspezifisch konkretisiert und können je Kategorie variieren.
  • Wer frühzeitig Klarheit schafft, reduziert später Zeitdruck und Reibungsverluste.

Kurz gesagt: Der DPP ist kein reines Compliance-Projekt, sondern ein echter Wettbewerbsfaktor.

Was ist der Digitale Produktpass?

Der Digitale Produktpass (DPP) ist ein EU-weit verpflichtendes, digitales Informationssystem, das ab ca. 2027 schrittweise eingeführt wird, um Transparenz über den gesamten Produktlebenszyklus zu schaffen.

Er fungiert als digitaler Ausweis für Produkte und schafft eine einheitliche, EU-weite Grundlage für transparente, vergleichbare und überprüfbare Produktinformationen.

Warum ist es verpflichtend?

Der Digitale Produktpass wird im Rahmen der EU-Verordnung ESPR eingeführt.
Er soll Produkte langlebiger, transparenter und besser kreislauffähig machen sowie Umwelt- und Produktanforderungen EU-weit einheitlich durchsetzen.

Für betroffene Produktgruppen gilt:
Ohne Digitalen Produktpass darf ein Produkt künftig nicht mehr in der EU in Verkehr gebracht werden.

Wichtig:
Der DPP gilt in allen 27 EU-Mitgliedstaaten.
Entscheidend ist der Verkauf innerhalb der EU – nicht der Herstellungsort.

Kernelemente des DPP

Eindeutige Produkt-ID

  • Eindeutige Zuordnung zu genau einem Produkt
  • Abruf über standardisierte Kennung

Zentrale Produktdaten

  • Einheitliche, digitale Produktinformationen
  • Über den gesamten Lebenszyklus

EU-weite Interoperabilität & Zugriff

  • EU-weit standardisiert nutzbar
  • Unterschiedliche Zugriffsrechte

Dauerhafte Verfügbarkeit

  • Über die gesamte Produktlebensdauer
  • Rechtssicher abgesichert

Von der Compliance zum Wettbewerbsvorteil

Der Digitale Produktpass ist weit mehr als eine gesetzliche Pflicht. Richtig umgesetzt wird er zur zentralen Datenbasis für Produkte und damit zum Hebel für Effizienz, Transparenz und neue Geschäftsmodelle.

Verpflichtende Anforderung

Rechtliche Einhaltung der EU-Vorgaben

führt zu

Strategische Umsetzung

Strukturierte, digitale Produktdaten statt isolierter Compliance

führt zu

Geschäftswert

Effizienzgewinne, neue Services und klare Differenzierung

Konkrete Mehrwerte für Ihr Unternehmen

Effizienz und Kostenersparnis

Zentrale Produktdaten ersetzen manuelle Dokumentation und Rückfragen.

Mehrwert:
Weniger Aufwand, niedrigere Kosten, schnellere Prozesse.

Transparenz und Kontrolle

Alle relevanten Produktinformationen sind konsistent und abteilungsübergreifend verfügbar.

Mehrwert:
Bessere Rückverfolgbarkeit und geringere Risiken.

Nachhaltigkeit wird messbar

CO₂-Werte, Materialherkunft und Reparierbarkeit sind strukturiert und belegbar erfasst.

Mehrwert:
Glaubwürdige und vergleichbare Nachhaltigkeitsdaten.

Neue Umsatzpotenziale

Produktdaten ermöglichen Services wie Reparatur, Rücknahme oder Second Life Konzepte.

Mehrwert:
Zusätzliche Wertschöpfung über den Produktlebenszyklus.

Stärkere Marke und Vertrauen

Transparente Produktinformationen schaffen Sicherheit bei Kunden und Partnern.

Mehrwert:
Bessere Differenzierung und höhere Glaubwürdigkeit.

Zukunftssichere Produkte

Der Digitale Produktpass schafft die Basis für kommende regulatorische und marktseitige Anforderungen.

Mehrwert:
Langfristige Skalierbarkeit und Marktfähigkeit.

Verwandeln Sie Regulatorischen Druck in strategische Chancen.

Wer benötigt einen digitalen Produktpass?

Vom Digitalen Produktpass betroffen sind Wirtschaftsakteure, die Produkte im EU-Binnenmarkt in Verkehr bringen oder bereitstellen, sofern für diese Produktgruppen entsprechende Anforderungen festgelegt werden.

Batterien (EV, Industrie)

betroffen ab 2027

Textilien & Mode

betroffen ab 2027

Elektronik & IKT

betroffen ab 2027

Eisen/Stahl

womöglich betroffen ab 2027

Möbel

womöglich betroffen ab 2028

Bauprodukte

womöglich betroffen ab 2028

  • Hohe Priorität (2026-2027)
  • Mittlere Priorität (2027-2028)

Weitere Produktgruppen folgen

Die Europäische Union erweitert den Anwendungsbereich des Digitalen Produktpasses schrittweise im Rahmen der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR).
Weitere Produktkategorien, darunter Industrieerzeugnisse, chemische Produkte, Bauprodukte sowie Komponenten und Materialien, können künftig durch produktspezifische delegierte Rechtsakte einbezogen werden.

Unsicher, ob oder wann Ihre Produkte betroffen sind?

Wir unterstützen Sie dabei, Betroffenheit, Pflichten und Zeitrahmen realistisch einzuordnen.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Einschätzung.

So funktioniert die technische Umsetzung des DPP

Der Digitale Produktpass ist EU-weit standardisiert und technisch klar definiert. Bestehende Produktdaten können genutzt und sinnvoll verknüpft werden.

Anforderungen

  • Ein eindeutiger DPP pro Produkt
  • Verfügbarkeit über den gesamten Lebenszyklus
  • Externe Absicherung des DPP
  • Interoperabilität mit bestehenden Systemen

Zugriff

  • Abruf per QR-Code, NFC oder Barcode
  • Geregelte Zugriffsrechte für Öffentlichkeit, Partner und Behörden

Inhalte

  • Produktspezifische Pflichtdaten
  • EU-standardisierte Produkt-ID
  • Registrierung im EU-Register
  • Angaben zu Materialien, Zertifikaten, CO₂, Nutzung, Reparatur und Entsorgung

Kein Digitaler Produktpass ohne Datenbasis

Der Digitale Produktpass funktioniert nur mit strukturierten Daten. Oft ist ein PIM-System (Product Information Management) die notwendige Voraussetzung, um Daten aus ERP und Produktion automatisiert bereitzustellen.

Wir unterstützen Sie bei dieser System-Integration.

Terminvereinbarung & Kontakt

Buchen Sie einen 30-minütigen Termin, um Ihre DPP-Anforderungen zu besprechen und erste Hinweise kostenfrei zu erhalten.

Peter Sturm: Sales Manager & Berater

Peter Sturm

Sales Manager & Berater

Mail: peter.sturm@asioso.com
Tel.: +49 89 125095746

Häufig gestellte Fragen

Der Digitale Produktpass ist ein digitaler Datensatz, der zentrale Informationen zu einem Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus bündelt. Dazu gehören Angaben zur Herstellung, Nutzung, Reparatur und Entsorgung.

Der Digitale Produktpass wird im Rahmen der EU-Verordnung Ecodesign for Sustainable Products Regulation schrittweise eingeführt. Zeitpunkt und Umfang der Verpflichtung hängen von der jeweiligen Produktgruppe ab und werden über delegierte Rechtsakte der EU konkretisiert.

Vom Digitalen Produktpass können Unternehmen betroffen sein, die Produkte im EU-Binnenmarkt in Verkehr bringen oder bereitstellen. Dazu zählen unter anderem Hersteller, Importeure, Inverkehrbringer und Händler, sofern für die jeweiligen Produkte entsprechende Anforderungen gelten.

Für Produktgruppen, für die eine Verpflichtung eingeführt wurde, kann das Inverkehrbringen ohne Digitalen Produktpass künftig eingeschränkt oder unzulässig sein. Die konkreten rechtlichen Folgen ergeben sich aus den jeweils geltenden Regelungen.

Neben der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben ermöglicht der Digitale Produktpass effizientere Prozesse, transparente Produktdaten, glaubwürdige Nachhaltigkeitsinformationen und neue Geschäftsmodelle.

Ja, auch kleine und mittlere Unternehmen sind betroffen. Der Digitale Produktpass erleichtert den Zugang zum EU-Binnenmarkt und reduziert regulatorische Hürden durch standardisierte Produktinformationen.